Was geschah
Ein Gericht in Baku verurteilt am 5. Februar 2026 fünfzehn frühere Amtsträger der aufgelösten Verwaltung Bergkarabachs. Fünf — darunter der frühere De-facto-Präsident Arayik Harutyunyan und der frühere Befehlshaber ihrer Verteidigungsarmee — erhalten lebenslange Haft; zwei frühere De-facto-Präsidenten, Arkadi Ghukasyan und Bako Sahakyan, erhalten zwanzig Jahre; die übrigen fünfzehn bis neunzehn Jahre. Die Anklagen, die Tausende von Punkten umfassen, lauten unter anderem auf Völkermord, Terrorismusfinanzierung und gewaltsame Machtergreifung. In einem gesonderten Verfahren wird der frühere Staatsminister Ruben Vardanyan am 17. Februar zu zwanzig Jahren verurteilt. Armenien lehnt die Verfahren ab; Aserbaidschan erklärt, es handle sich um eine innerstaatliche Strafsache. Amnesty International bezeichnet den Ausgang als Farce eines Prozesses. Ein aserbaidschanisches Berufungsgericht bestätigt im August 2026 die Urteile gegen diejenigen, die Berufung eingelegt hatten; Vardanyan legte keine Berufung ein.
The single largest movement in the Karabakh legacy file since the 2023 exodus, and it moved away from settlement rather than toward it. Detainees had been treated throughout the negotiation as a humanitarian question capable of being resolved alongside the treaty; sentencing converts it into a domestic legal fact that Azerbaijan can decline to reopen, and neither the initialled peace agreement nor the Washington declaration obliges it to. For this module it also fixes the shape of the whole legacy question: the war's territorial outcome is closed, and its human consequences are being closed unilaterally by the side that won.
Konfidenz: hoch
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