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Schlüsselereignis

Jordanische Flugzeuge greifen Daraa und das nördliche Sweida an; Damaskus sagt, es sei nicht unterrichtet worden, und Nasib schließt für einen Tag

26. – 28. Oktober 2026 Gouvernement Daraa; nördliches Sweida; Übergang Nasib

Was geschah

Am Abend des 26. Oktober 2026 griffen jordanische Flugzeuge Ziele im Gouvernement Daraa an — al-Tuff in der Lajat, Farmen nahe Nasib, al-Muzayrib — sowie Shuhayb im Norden von Sweida. Jordaniens Regierungssprecher Mohammad al-Momani sagte, die Angriffe hätten Stellungen des IS und ein anhand von Felderkenntnissen ausgewähltes Waffendepot getroffen, vorläufige Einschätzungen zeigten mehr als zwanzig getötete IS-Mitglieder, und sie seien auf den Angriff auf eine Kirche in Karak vom 23. Oktober gefolgt, den die jordanischen Behörden mit von Syrien aus operierenden Militanten in Verbindung brachten; das jordanische Militär sagte, der Einsatz sei mit Damaskus koordiniert gewesen. Die syrische Regierung sagte am 27. Oktober, es habe keine vorherige Koordinierung oder Benachrichtigung gegeben, verurteilte die Angriffe als Verletzung ihrer Souveränität und leitete Ermittlungen ein; der Gesundheitsdirektor von Daraa sagte, sieben Menschen seien getötet worden, darunter drei Kinder, und der syrische Zivilschutz nannte dieselbe Opferzahl. Die General Authority for Borders and Customs schloss den Übergang Nasib am 27. Oktober für den Personen- und Handelsverkehr, ließ zurückkehrende Pilger und humanitäre Fälle passieren und sagte, der Verkehr laufe am Morgen des 28. Oktober wieder normal. Am 27. Oktober waren sich die Außenminister Asaad al-Shaibani und Ayman Safadi telefonisch über die dringende Notwendigkeit eines gemeinsamen Sicherheitsausschusses einig; Safadi soll tiefes Bedauern über die zivilen Todesopfer ausgedrückt haben.

A new external actor using force in the south, and a public contradiction between two governments that describe each other as partners. What is established is the strikes, their places, the one-day closure and the statements; what is not is coordination, which Amman asserts and Damascus denies, and the toll, which each side gives in its own terms and nobody has reconciled. The episode de-escalated inside forty-eight hours into the same instrument the two governments agreed to form in January 2025 — a joint security committee, called for and not reported formed. For the module it is a fourth pressure on the southern corridor beside the Sweida standoff, Israeli operations and the unsigned security agreement, and the first closure day the corridor chain's watch item has recorded. Jordan's claim of ISIS positions in Daraa is carried as a claim on the ISIS-suppression question; the Karak attack and Jordan's investigation are a Jordanian matter.

Konfidenz: hoch

Wann26. – 28. Oktober 2026
WoGouvernement Daraa; nördliches Sweida; Übergang Nasib
ArtMilitary · Diplomatic · Humanitarian
SchauplatzSüdsyrien / israelische Sicherheitszone

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